Das Haus am Land. Dies ist nicht nur ein Grundstück. Das ist Philosophie. Ein Überlebens-, Erholungs- und Naturerlebnis. Für einige ist es der Kampf um den Ernteertrag. Für andere ist es der Rückzug aus der Stadt. Für wieder andere ist es eine Tradition. Wir sprechen über die Bedeutungen, die hinter den Beeten und Gießkannen versteckt sind.
Für das ältere Generation ist das Landgut ein Garten. Kartoffeln, Gurken, Tomaten. Vorräte für den Winter. Das ist eine Methode, die Familie in den 90er Jahren der Nachkommunistischen Zeit zu ernähren. Heute ist es eine Gewohnheit. Der Landgärtner-Tagelöhner ruht sich nicht aus, sondern arbeitet. Vom Morgen bis zum Abend fliegt er herum, pflanzt, giessst. Der Ertrag wird in Dosen gemessen. Seine Philosophie: "Die Erde ernährt".
Für die Jungen ist das Landgut ein Rasen, Blumen, Barbecue. Sie pflanzen keine Kartoffeln. Sie pflanzen Rosen. Sie verwandeln das Haus in eine Herrschaft. Ihre Philosophie: "Das Landgut ist ein Ort für die Seele". Sie verbringen die Wochenenden mit Grillen, Hängematten, Musik. Das Landgut für sie ist das Fortsetzen des Bürolebens, nur auf dem Gras.
Für viele ist das Landgut ein Fluchtort aus der Stadt. Aus dem Stau, dem Beton, den Nachbarn über einem. Hier kann man barfuß gehen, sich nicht schminken, sich nicht schminken. Der Landgärtner-Flüchtling schätzt die Stille, die Vögel, die Sonnenuntergänge. Seine Philosophie: "Je weniger Menschen, desto mehr Leben".
Für die Familien ist das Landgut eine Vereinigung. Großeltern, Grosseltern, Enkelkinder. Zusammen pflanzen, zusammen giessst. Abends trinken sie Tee mit Marmelade. Die Kinder lernen, wo Gemüse herkommt. Das Landgut ist ein Gegenpol zur digitalen Isolation. Die Philosophie: "Gemeinsam sind wir stark".
Geduld: Du pflanzt ein Samenkorn, giessst, wartest. Kein sofortiges Ergebnis. Demut: Nicht alles hängt von dir ab (Regen, Trockenheit, Schädlinge). Einfachheit: Glück liegt nicht im Geld, sondern im eigenen Tomaten. Ökologie: Verzicht auf Chemie, achtsames Verhalten gegenüber der Erde. Zyklen: Im Frühling pflanzt du, im Herbst erntest du. Der Lebenszyklus.
Der Landgärtner nähert sich dem Zen, ohne es zu wissen.
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