Der Torhüter ist die letzte Verteidigungslinie. Seine Fehler sehen alle. Sein Sieg wird lange in Erinnerung bleiben. Die Position des Torhüters ist einzigartig: Er spielt mit den Händen, trägt eine andere Kleidung und ist oft alleine in seiner Strafraum. Wir erzählen über die Psychologie, Technik und Legenden des Torhüterhandwerks.
Der Torhüter ist der Einzige, der den Ball mit den Händen berühren kann (in seinem eigenen Strafraum). Aber das ist auch sein Fluch: Wenn er mit der Hand einen Fehler macht, gibt es einen Elfmeter. Er muss mutig sein (sich in die Füße werfen, den Ball fangen, wenn er fällt). Er hat Schutzausrüstung (Handschuhe, Kniebandagen, Schienen). Er ist ständig unter Spannung (90 Minuten ohne das Recht auf einen Fehler). Er wird oft am Ende des Spiels ausgewechselt (um die Zeit zu verlängern). Der Torhüter wird oft zum Kapitän ( Lew Jassin, Manuel Neuer).
Die Fähigkeit, Fehler zu vergessen. Ein Tor verlieren — vergiss es, lass es dich nicht brechen. Konzentration. Du darfst nicht für eine Sekunde abschalten (selbst wenn der Ball im gegnerischen Strafraum ist). Selbstbewusstsein. Zögern wird an die Verteidiger weitergegeben, sie beginnen zu panischen. Ruhe. Der Torhüter sollte nicht auf die Verteidigung schreien, aber führen. Die Fähigkeit, Druck auszuhalten. Wenn man Elfmeter schießt, hängt 90% des Erfolgs von der Psychologie ab.
Torhüter sind oft exzentrisch (das ist ein Schutzmechanismus).
Mit dem Ball fangen: auf dem Auswurf (im Sprung), tief (im Fall), auf dem Platz (in den Brustkorb). Abschlag: mit dem Faust (auf dem Auswurf), mit der Hand (im Sprung). Mit den Füßen spielen: Pass, Ball in den eigenen Strafraum, Ballabnahme. Positionswahl: Entfernung vom Tor, Winkel des Schusses. Auswurfsspiel: Ballabnahme von Flanken, Ecken. Im modernen Fußball muss der Torhüter in der Lage sein, mit den Füßen zu spielen (wie ein Feldspieler). Beispiel: Neuer, Ederson.
Lew Jassin (UdSSR) — der einzige Torhüter, der den «Goldenen Ball» erhalten hat. Bekannt durch sein schwarzes Hemd («schwarze Pantherin»). Gianluigi Buffon (Italien) — spielte bis 45 Jahren. Manuel Neuer (Deutschland) — hat die Rolle des Torhüters verändert (wurde «Libero»). Iker Casillas (Spanien) — Legende von Real Madrid und der Nationalmannschaft. Petr Čech (Tschechien) — bekannt durch den Helm nach einem Kopfverletzung.
In Russland: Rinat Dassaev, Igor Akinfejew.
Besser beginnen mit 8-10 Jahren (wenn die Koordination entwickelt ist). Erforderlich sind: Mut (nicht vor dem Ball und Schüssen zu fürchten), schnelle Reaktion, guter Sprung. Techniken des Fangens und Abschlags studieren. Video-Tutorials ansehen. Nicht vor dem Fallen eines Tores zu fürchten. Torhüter ist 50% Talent, 50% Training.
Rat: spiele Fußball (da der Torhüter dort häufiger ins Spiel kommt).
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