Die Welt der Mobilität verändert sich schneller, als wir uns an die Neuerungen gewöhnen können. Fünf Jahre vor dem heutigen Tag schienen Elektroautos eine Exotik, heute sind sie Alltagsgegenstände. Was erwartet uns in den nächsten 5-10 Jahren? Fliegende Taxis, persönliche Drohnen, Fahrradbrücken und unterirdische Raketen. Im Jahr 2026 sind viele dieser Technologien aus der Science-Fiction in die Testphase übergegangen. Lassen Sie uns herausfinden, wie sich die Menschen bereits morgen fortbewegen werden.
Elektroscooter sind in Metropolen ein alltägliches Verkehrsmittel geworden. Die Zukunft der Mikromobilität aber liegt bei fortschrittlicheren Geräten. Im Jahr 2026 werden in Berlin und San Francisco «intelligente» Scooter getestet, die sich auf Anruf zu Ihnen begeben (wie Roboter-Mäher, nur mit Lenkrad). Sie haben bereits eine Geländetauglichkeit und große Räder (um nicht in Schienen zu stecken). Elektro-Skates mit Autobalance (wie verbesserte Hoverboards) sind noch teuer, aber werden bis 2030 billiger. Der Haupttrend sind faltbare Geräte, die in einen Rucksack passen.
Unternehmen wie Volocopter, Lilium und Archer führen Testflüge über Paris und Miami durch. Bis 2026 gibt es kommerzielle Routen in Dubai und Los Angeles. Das fliegende Taxi hat Platz für 2-5 Passagiere, die Reichweite beträgt 100 km. Die Geschwindigkeit liegt bei etwa 150 km/h. Das ist 3-5 Mal schneller als der Straßenverkehr in der Rush Hour. Derzeit ist der Preis unerschwinglich (200-300 Dollar pro Flug), aber mit Skalierung wird er sinken. Der Ticketkauf erfolgt über eine App. Probleme: Lärm (obwohl die neuen Propeller leiser sind) und Sicherheit (unbewegte Betriebsarten sind noch von den Regulierungsbehörden nicht genehmigt).
Im Jahr 2026 arbeiten in den Vororten von Las Vegas, Singapur und Tokio unfreiwillige Mikrobusse ohne Fahrer. Sie bewegen sich auf ausgewiesenen Spuren, die Geschwindigkeit beträgt bis zu 40 km/h. Ihre Aufgabe ist es, von der U-Bahn-Station zum Wohnort zu bringen. Innen gibt es einen Notbremseknopf und einen Monitor mit dem Route. Die Passagiere sind noch misstrauisch, aber es gibt fast keine Unfälle. Bis 2030 sollen Robobusse viele Linien des städtischen Verkehrs ersetzen.
Der ambitionierteste Mobilitätsansatz ist der persönliche Flugzeugapparat für eine Person. Das chinesische Unternehmen EHang hat im Jahr 2025 eine Zertifizierung erhalten und den Einzelflugzeug EH216 auf den Markt gebracht. Es erinnert an eine große Kaffeemaschine mit Propellern. Die Steuerung erfolgt über ein Tablet (der Passagier ist der Pilot, fast ohne Mitwirkung). Der Preis beträgt 400.000 Dollar. Derzeit ist es ein Spielzeug für Milliardäre. Aber in 10 Jahren könnten solche Drohnen billiger werden. In Russland ist das Gesetz dagegen (es sind Genehmigungen und Hubschrauberlandeplätze erforderlich).
Die Idee von Elon Musk, Züge in Vakuumbahnen mit einer Geschwindigkeit von 1200 km/h zu bewegen, rückt näher an die Realität heran. Virgin Hyperloop hat eine Teststrecke in der Wüste Nevadas gebaut. Im Jahr 2026 wird der erste kommerzielle Route (kurz, in Dubai) erwartet. Die Passagiere sitzen in Kapseln für 20 Personen. Der Antrieb bis 1000 km/h dauert eine Minute. Probleme: Der Bau der Röhre (Milliarden Dollar), Vibrationen, Sicherheit (wie kann man bei einer Panne evakuiert werden?). Aber wenn Hyperloop funktioniert, könnte man aus Moskau in Sankt Petersburg in einer halben Stunde fahren.
Bereits heute testen Amazon und Walmart die Lieferung von Waren mit Drohnen. Bis 2026 hat sich die Tragfähigkeit der Drohnen auf 5 kg erhöht und die Reichweite auf 30 km. In den Vororten von London und Seattle wurde eine regelmäßige Lieferung von Medikamenten, Pizza, Paketen gestartet. Der Drohne wird von KI gesteuert, die Kollisionen mit Vögeln und Flugzeugen vermeidet. Im Jahr 2026 hat die russische Luftfahrtbehörde den Flug von Fracht-Drohnen über dünn besiedelten Gebieten Russlands (Kaluga) genehmigt. Die Lieferung dauert 20-30 Minuten. Der nächste Schritt sind Drohnen für den Transport von Organen für Transplantationen.
Staus können überwunden werden, indem der Verkehr unter die Erde verlegt wird. In Las Vegas arbeitet das System The Boring Company: Tunnel für Elektroautos Tesla auf Autopilot. Das Auto fährt mit einem Lift 40 km unter der Stadt hindurch, steigt wieder auf. Im Jahr 2026 wurde eine solche Anlage in Los Angeles und Miami eröffnet. In Moskau gibt es sie nicht wegen der Geologie und der U-Bahn. Dies ist jedoch keine Alternative zum U-Bahn-System, sondern ein Weg für Autofahrer, Staus zu umgehen (kostenpflichtig). Ökologen sprechen von unvernünftigen Energieverbrauchsverlusten für Beleuchtung und Lüftung.
Die Fahrradmobilität entwickelt sich ebenfalls weiter. In den Niederlanden und Kalifornien werden Elektrofahrräder mit integrierten Solarmodulen (in den Gepäckträger oder auf die Speichen) verkauft. Sie fügen 10-15 km Reichweite an einem sonnigen Tag hinzu. Für die Stadt ist das ausreichend. Die Hersteller experimentieren auch mit Fahrrädern, die Energie aus dem Drehen der Pedale und in das Netz liefern (energieeffizienter Verkehr). Im Jahr 2026 sind solche Modelle in Deutschland erhältlich.
Die neuesten Arten der Mobilität sind nicht nur Geschwindigkeit und Komfort. Es ist auch Ökologie. Die Welt bewegt sich in Richtung des Verzichts auf das eigene Auto zugunsten von Dienstleistungen und Sharing. Die Zukunft ist angekommen. Die Frage ist, ob wir uns anpassen können.
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