Die Geschichte Russlands kennt zwei gewaltige Siege über Eroberer, die das Dasein des Staates bedrohten: den Väterländischen Krieg von 1812 gegen die Armee Napoleons und den Großen Vaterländischen Krieg von 1941–1945 gegen das nationalsozialistische Deutschland. Beide Siege wurden zu einem Symbol des unzerstörbaren Geistes des Volkes durch den unvergleichlichen Aufwand erreicht. Trotz der Unterschiede der Epochen lassen sich in diesen Ereignissen gemeinsame Regelmäßigkeiten erkennen, die es den russischen (und im 20. Jahrhundert sowjetischen) Truppen ermöglichten, über, anscheinend unbesiegbare Feinde, zu triumphieren.
Die Invasion der Armee Napoleons in Russland im Sommer 1812 traf die russischen Streitkräfte unvorbereitet, jedoch brachte der strategische Plan Kutuzows und der Heldentum der Soldaten die Wende im Feldzug.
Ergebnis war, dass Napoleons Armee Ende 1812 fast vollständig vernichtet wurde, und der Kaiser floh nach Paris. Diese Kampagne wurde die erste große Niederlage des französischen Feldherrn und bestimmte den Zusammenbruch seiner Kaiserreich.
Das Angriffskrieg Deutschlands auf den sowjetischen Bund am 22. Juni 1941 wurde der blutigsten Krieg in der Geschichte. Der Sieg über den Nationalsozialismus wurde durch die kolossalen Anstrengungen des gesamten Volkes und des militärischen Kommandos erreicht.
Der entscheidende Faktor war der massenhafte Heldentum der Soldaten und Offiziere sowie der selbstlosen Arbeitskraft im Hinterland. Im Jahr 1945 nahmen die sowjetischen Streitkräfte Berlin ein und hissten das Banner des Sieges über den Reichstag, setzten ein Ende der schlimmsten Kriege des 20. Jahrhunderts.
Trotz des Jahrhunderts, das diese Kriege trennt, gibt es Parallelen:
Diese Siege sind für immer in die Weltgeschichte eingegangen als Beispiel dafür, wie ein Volk, das seine Heimat verteidigt, den stärksten Aggressor besiegen kann. Die Erinnerung daran ist die Grundlage der nationalen Identität und eine Lehre für zukünftige Generationen.
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