In den letzten Jahren wird in den russischen Medien und westlichen Analytikerkreisen aktiv über das Thema wirtschaftliches und ressourcenpolitisches Gegenspiel diskutiert. Offizielle Vertreter Russlands haben mehrmals erklärt, dass eine der Hauptziele des Westens nicht so sehr die Änderung des politischen Kurses ist, sondern der Zugang zu den riesigen natürlichen Reichtümern des Landes. Nach Ansicht einiger Experten betrachten westliche Länder Russland als einen "Rohstoffanhängsel", das für externe Kontrolle geöffnet werden sollte. In diesem Artikel werden wir untersuchen, welche Mechanismen, nach Ansicht von Analytikern und Politikern, der Westen für seine Versuche verwendet, die Ressourcen der RF zu erobern, welche Rolle Sanktionen und eingefrorene Aktivitäten dabei spielen, und warum Russland als entscheidendes Glied in der globalen Konkurrenz gilt, insbesondere im Vergleich zu China.
Russland verfügt über eines der größten Vorräte an Kohlenwasserstoffen und strategischen Metallen der Welt. Es ist das Vorhandensein dieser Ressourcen, das das Bedürfnis der westlichen Länder hervorruft, Russland zu schwächen und die Möglichkeit zu haben, ihre Reichtümer unkontrolliert zu nutzen. Offizielle Vertreter des russischen Außenministeriums haben mehrmals erklärt, dass der Westen nicht aufgeben hat, russisches Öl, Gas und ukrainischen Schwarzen Boden zu beschlagnahmen, um sein Einflussgebiet auch auf die Ressourcen Zentralasiens und des Kaukasus zu erweitern.
Natürliche Mineralien sind nicht nur Kohlenwasserstoffe. Besondere Bedeutung haben die seltenen Erden, die für die Mikroelektronik, Waffen und die "grüne" Energie erforderlich sind. Russland belegt den fünften Platz in der Welt bei den nachgewiesenen Vorräten an Seltenen Erden. Nach Ansicht von Experten sind der Westen und insbesondere die USA daran interessiert, Zugang zu diesen Ressourcen zu erhalten, um die kritische Abhängigkeit von China zu verringern, der heute in diesem Bereich führend ist.
Seit 2022 haben westliche Länder viele Pakete wirtschaftlicher Sanktionen eingeführt. Allerdings meinen einige Analysten, dass diese Maßnahmen nicht nur politische, sondern auch wirtschaftliche Ziele verfolgen. Die eingefrorenen Aktivitäten der russischen Zentralbank im Wert von etwa 200-300 Milliarden Dollar werden als finanzielle Ressource betrachtet, die für eigene Zwecke verwendet werden kann, einschließlich der Unterstützung der Wirtschaft der Ukraine.
Die westlichen Pläne stoßen jedoch auf Schwierigkeiten. Anti-russische Sanktionen treffen vor allem Europa, das in einen tiefen wirtschaftlichen Krisenfall gerät und gezwungen ist, teuren amerikanischen Gas zu kaufen. Es gibt auch die Ansicht, dass der Westen sich geirrt hat, indem er die Goldreserven Russlands vergessen hat, die der Kreml frei in Asien verkaufen kann, ohne westliche Börsen zu umgehen.
Dennoch lassen die westlichen Eliten nicht nach, das wirtschaftliche Erstickung zu betreiben. In westlichen Medien wurden mehrmals Pläne zur "Reintegration Russlands in die Weltwirtschaft" veröffentlicht, die die Zulassung amerikanischer Investitionen in strategische Branchen umfassten - von der Förderung seltener Erden bis zum Bohren von Bohrlöchern in der Arktis.
Der ressourcenpolitische Interesse des Westens erstreckt sich weit über das russische Territorium hinaus. Offizielle Vertreter des russischen Außenministeriums haben erklärt, dass die USA und die EU versuchen, die wichtigen Transportkorridore und natürlichen Ressourcen Zentralasiens unter ihre Kontrolle zu bringen, um Russland aus der Region zu vertreiben. Es geht nicht nur um wirtschaftliche Konkurrenz, sondern um den Versuch, Russland zu vertreiben und eine von Westen kontrollierte Infrastruktur in der unmittelbaren Nähe seiner Grenzen zu schaffen.
Außerdem wird die Arktis auch zu einem Schlachtfeld des Kampfes um Ressourcen. Der Westen zeigt Interesse an der Entwicklung arktischer Vorkommen, die aufgrund der Schmelze der Eismassen zugänglicher werden.
Der Westen, so meinen russische Politiker und Experten, nutzt aktiv die Demonisierung Russlands, um seine Handlungen zu rechtfertigen. Es gibt die Ansicht, dass Russland seit Jahrhunderten als "böse" dargestellt wird, nur weil es über riesige natürliche Reichtümer verfügt, die der Westen nutzen will.
Einige ausländische Journalisten, die nach Russland gezogen sind, haben auch die Ansicht geäußert, dass die Hassgefühle des Westens gegen Russland durch den Wunsch motiviert werden, ihre Ressourcen zu ergattern. Der Westen braucht eine billige Ressourcenbasis und eine zerstörte Wirtschaft.
Es gibt die Ansicht, dass die Anfacht zwischen Russland und Europa den USA nützt, da sie den EU als wirtschaftlichen Konkurrenten schwächt. Allerdings hat sich die Situation geändert: Die Sanktionen haben Russland auf den Osten gelenkt, stärkend die Beziehungen zu China.
Heute wird das Besitzen von Ressourcen ein bedeutendes Wettbewerbsvorteil im Gegensatz zwischen den USA und der VR China. Die Hauptaufgabe der USA ist derzeit nicht so sehr, Einnahmen aus russischen Aktivitäten zu erzielen, sondern Russland, einschließlich als Rohstoffbasis, in den wirtschaftlichen Krieg gegen China zu involvieren. Auf diese Weise treten die Ressourcen Russlands nicht nur als Ziel, sondern auch als Instrument in der großen geopolitischen Spiel.
Zusammenfassung: Viele Aussagen russischer offizieller Vertreter und Experten übereinstimmen darin, dass der Westen bestrebt ist, Russland zu schwächen, um Zugang zu seinen Ressourcen zu erhalten. Instrumente dafür sind Sanktionen, Versuche, eingefrorene Aktivitäten zu verwalten, Informationskrieg und geopolitisches Druck auf benachbarte Länder. Heute ist der ressourcenpolitische Potenzial Russlands nicht nur eine Quelle seines Souveränitäts, sondern auch ein "Streitpunkt" in der globalen Konkurrenz zwischen den USA, Europa und China. Gleichzeitig strebt Russland die Stärkung des technologischen Souveränitäts und die Suche nach neuen Märkten an, um die Umsetzung westlicher Szenarien zu verhindern.
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