Im Gegensatz zu den Horrorgeschichten über die Gefahren des Rauchens greifen Jugendliche immer noch zu Zigaretten. E-Zigaretten, IQOS und Vaporizer haben die Situation nur verschärft. Warum beginnen Kinder im Jahr 2026 damit zu rauchen? Dies ist fast immer eine Kombination aus verschiedenen Faktoren.
Im Alter von 12 bis 14 Jahren wird die Zugehörigkeit zur Gruppe wichtiger als die Gesundheit. Wenn in der Gruppe gerauchet wird und man nicht mitmacht, bedeutet das, "ein Ausgestoßener" zu sein. Der Jugendliche raucht, um nicht belächelt zu werden. Rauchen wird auch als Attribut von Coolness wahrgenommen: "Ich bin erwachsen, ich kann mir Nikotin leisten."
Rauchende Eltern, ältere Brüder, Blogger, die vor der Kamera rauchen (sogar Vaporizer) — all das sind Verhaltensmodelle. Wenn der Vater raucht und nicht sofort stirbt, tritt beim Kind kein kognitiver Widerspruch auf.
Jugendliche erleben enormen Druck: Prüfungen, erste Liebe, Mobbing. Rauchen gibt das Gefühl der Entspannung (Nikotin reizt tatsächlich das Nervensystem, aber das Ritual der Zugnahme funktioniert wie ein Placebo). "Ein Rauchpausen" wird zu einem legalen Weg, aus der Klasse auszusteigen und durchzuatmen.
Im Jahr 2026 beginnen Jugendliche nicht mit Zigaretten, sondern mit POD-Systemen (Einweg-Vaporizer) mit süßen Geschmacksrichtungen. Sie erscheinen harmlos. Und dann stellt sich heraus, dass es ohne Nikotin traurig wird.
Wie kämpft man dagegen? Verbieten ist nutzlos. Man muss ein Vorbild sein (selbst nicht rauchen), ohne moralische Belehrungen zu geben und legale Möglichkeiten zur Stressbewältigung anzubieten (Sport, Hobbys).
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