13. Juni. Ein Datum, das für die meisten Menschen nichts bedeutet. Aber für Schneider, Näherinnen, Designer und Hausfrauen ist es ein kleiner Festtag. Tag des Nähmaschinen. Unoffiziell, aber verdient. An diesem Tag im Jahr 1790 erhielt der Engländer Thomas Saint ein Patent auf die erste Nähmaschine. Natürlich war diese Maschine schwerfällig und konnte nur gerade Nähte machen, aber sie legte den Grundstein für die Revolution im Nähen. Heute können wir uns das Leben ohne Nähmaschine nicht mehr vorstellen. Sie repariert Jeans, näht Vorhänge, schafft modische Kollektionen. Aus Anlass dieses Textes.
Bis zur Erfindung der Nähmaschine nähten Menschen manuell. Nadeln aus Knochen, Metall. Fäden aus Seide, Fasern. Stich für Stich. Schneider benötigten Tage für eine einzige Bluse. Im 18. Jahrhundert出现了 erste Mechanismen, die die Bewegungen der Hand nachahmen. Aber sie waren unvollkommen. Das Patent von Thomas Saint beschrieb eine Maschine mit einer Nadel, die ein Ohr am Spitzenende hat (wie bei der modernen). Aber sein Erfindung fand keine Verbreitung. Der Durchbruch kam im 19. Jahrhundert.
1850 год Americaner Isaac Singer verbesserte die Konstruktion der Nähmaschine: fügte den Fadenhalter, die Fadenhülse, den Fußantrieb hinzu. 1851 Jahr erhielt er ein Patent auf die Maschine und gründete das Unternehmen Singer. Dies war ein Wendepunkt. Die Maschinen von Singer wurden weltweit verkauft, einschließlich in Russland. Sie waren teuer, aber durch ihre Geschwindigkeit rentabel. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Nähmaschine nicht mehr zu einer Luxusgüter, sondern zur Notwendigkeit für jede Hausfrau.
Hauptelemente: Nadel (durchbohrt das Gewebe), Fadenhalter (bildet eine Schlaufe, in die die Faden geht), Mechanismus zur Fadenzufuhr (Transportband), Fadenhalter, Spulenkappe. In der modernen Maschine gibt es auch den Rückwärtsgang (Nähen zurück), den Stichlänge-Regler, verschiedene Fuß für verschiedene Operationen. Der Elektromotor ersetzte den Fußantrieb. 2026 Jahr erschienen "intelligente" Maschinen mit Wi-Fi, die Stickmuster laden.
Die Nähmaschine ist ein Symbol des häuslichen Komforts, des weiblichen Arbeitens. In der Literatur: bei Tschechow gibt es eine Geschichte "Nähmaschine". In der Malerei: das Bild "Frau am Nähmaschine" von Edward Hopper. Im Kino: "Nähmaschine" (1960er Jahre). In der Musik: das Lied "Singer" der Gruppe "The White Stripes". In der Folklore: Rätsel ("Selbst dünn, Kopf mit einem Pfund").
Holen Sie Ihre Maschine heraus, schmieren Sie sie mit Öl (wenn manuell), wischen Sie den Staub ab. Nähen Sie etwas: Kissenbezug, Schürze, reparieren Sie alte Jeans. Wenn Sie keine Maschine haben — kaufen Sie eine einfache gebrauchte. Sehen Sie sich ein Video an, wie industrielle Maschinen funktionieren. Schenken Sie einer Näherin-Freundin Nählkordel oder Nadeln. Schreiben Sie einen Beitrag in den sozialen Medien mit dem Hashtag #TagDesNähmaschinen.
Die größte Nähmaschine der Welt befindet sich im Museum Singer in den USA (Höhe 3 Meter). Die kleinste — in Japan (Länge 1 cm, batteriebetrieben). In der Raumfahrt werden Nähmaschinen nicht verwendet (es gibt nichts zu nähen), aber auf der ISS gibt es Reparatursets mit einer Nadel. In der Sowjetunion war die Nähmaschine "Podolsk" in jedem Haus. Heute sammeln sie vintage "Singer".
Tag des Nähmaschinen ist ein Tag der Anerkennung des Arbeitens, der Geduld, des Kunsthandwerks, Dinge mit eigenen Händen zu schaffen. Wenn Sie eine Maschine haben, danken Sie ihr. Wenn nicht — überlegen Sie, ob Sie eine haben sollten. Denn sie kann nicht nur nähen, sondern auch Nerven beruhigen. Der rhythmische Klang beruhigt.
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